Die Rhein-Main Baskets mussten auch im zweiten Heimspiel der Saison in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga eine deutliche Niederlage hinnehmen. Gegen die KB Sharks Würzburg unterlagen die Baskets mit 45:89. Die Gäste präsentierten sich von Beginn an als das stärkere Team und überzeugten vor allem durch ihr gutes Zusammenspiel. Für die Baskets wurde es dagegen insbesondere aufgrund einer schwachen Trefferquote ein schwieriger Nachmittag.
Bereits im ersten Viertel übernahmen die Würzburgerinnen die Kontrolle. Mit 19:9 ging der erste Abschnitt an die Gäste. Die Baskets versuchten zwar immer wieder, den Rückstand zu verkürzen, fanden gegen das gut abgestimmte Würzburger Team jedoch nur selten die richtigen Lösungen. Auch im zweiten Viertel blieb Würzburg spielbestimmend und baute die Führung bis zur Halbzeit auf 44:23 aus.
Nach der Pause kämpften die Rhein-Main Baskets weiter darum, ins Spiel zurückzufinden. Doch auch im dritten Viertel konnte Würzburg seinen Vorsprung weiter ausbauen. Mit 26:15 ging auch dieser Abschnitt an die Gäste. Im Schlussviertel machte Würzburg schließlich endgültig alles klar und gewann mit 19:7. Am Ende stand ein deutlicher 89:45-Erfolg der Sharks.
Ein wesentlicher Faktor für den Würzburger Erfolg war das starke Zusammenspiel. Insgesamt kamen die Gäste auf 30 Assists, während bei den Rhein-Main Baskets lediglich 12 Assists zu Buche standen. Hinzu kamen 18 Offensiv-Rebounds der Würzburgerinnen. Dadurch erhielten die Sharks immer wieder zweite Chancen und konnten ihren Druck auf den Korb aufrechterhalten.
Auch individuell hatte Würzburg mehrere starke Akteurinnen. Johanna Michel war mit 22 Punkten die erfolgreichste Werferin der Partie. Unter dem Korb überzeugte Elina Timoschenko, während Tereza Sykorova immer wieder von außen wichtige Akzente setzte. Besonders bemerkenswert war zudem die Leistung der Kanadierin Kate Hill, die sich trotz ihrer vergleichsweise geringen Körpergröße starke 16 Rebounds sicherte und damit maßgeblich zu den zahlreichen zweiten Chancen der Gäste beitrug. Insgesamt punkteten drei Würzburgerinnen zweistellig.
Bei den Rhein-Main Baskets wollte der Ball dagegen nur selten durch den Ring. Paula Süßmann war mit neun Punkten noch die erfolgreichste Werferin der Gastgeberinnen. Keine Baskets-Spielerin erreichte an diesem Tag eine zweistellige Punktausbeute. Die schwache Trefferquote machte es zusätzlich schwer, aus dem guten Einsatz und den Bemühungen, den Rückstand immer wieder zu verkürzen, Kapital zu schlagen.
So mussten die Rhein-Main Baskets am Ende eine deutliche 45:89-Niederlage hinnehmen. Würzburg überzeugte über die gesamte Spielzeit mit mannschaftlicher Geschlossenheit, konsequenter Arbeit am offensiven Brett und einer deutlich besseren Ausbeute im Abschluss.
Blick nach vorne
Nun haben die Rhein-Main Baskets am kommenden Wochenende zunächst spielfrei und damit Zeit, die Partie aufzuarbeiten und neue Energie zu sammeln. Danach wartet mit dem TS Jahn München ebenfalls ein Aufsteiger auf die Baskets. In München bietet sich dann die nächste Gelegenheit, wieder an die eigenen Stärken anzuknüpfen und mit neuem Schwung auf Punktejagd zu gehen.
Die Saison ist noch lang – und die Baskets werden weiter kämpfen!

