TS Jahn München – Rhein-Main Baskets 47:54 (15:5, 16:16; 9:12 7:21)

Es ist geschafft! In einem dramatischen Entscheidungsspiel besiegen die Baskets den hohen Favoriten Jahn München und erreichen das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft.

Vor vielen mitgereisten Fans kamen die Baskets zunächst gar nicht gut ins Spiel. Die Körbe wollten nicht fallen und in der Defense fehlte die notwendige Bissigkeit. So kam Jahn zu vielen einfachen Abschlüssen und gewann das erste Viertel klar mit 15:5.

Erst im zweiten Viertel stabilisierte sich das Spiel der Hessinnen merklich. Die Partie war nun ausgeglichen und es gelang den Baskets, die Vorjahresdritten nicht weiter davonziehen zu lassen. Zur Pause stand damit weiterhin eine Zehnpunkteführung für München an der Tafel (31:21).

Nach der Pause zeigte sich vor allem die Defense gestärkt. Endlich waren die Baskets dichter am Gegner, holten sich die Rebounds und stellten den Münchner Aufbau vor Probleme. Den Gastgeberinnen gelangen nur noch neun Punkte. Allerdings ließen auch die Baskets immer noch Punkte liegen. Dennoch hatten sie sich bis zum Ende des dritten Viertels auf sieben Punkte herangearbeitet.

Das Spiel war fast ein Spiegelbild der ersten Begegnung mit umgekehrten Vorzeichen. Vor zwei Wochen hatten die Mädchen aus Hessen durchgehend bis ins letzte Viertel geführt, um dann doch noch zu verlieren.

Dieses Mal drehten sie den Spieß um. Paula und Lucy brachten die Baskets auf drei Punkte heran. München konnte noch einen Dreier landen, bevor die Baskets komplett die Spielkontrolle übernahmen. In Minute 36 glich Lena mit einem Dreier zum 45:45 aus. Jahn konnte noch einmal zum 47:45 kontern, aber dann spielten nur noch die Mädchen aus Langen und Hofheim. Emma und Paula sorgten mit einem 9:0-Lauf für den 47:54 Endstand. Mit einem wahnsinnigen 7:21 im Schlussviertel hatten die Baskets das Spiel gedreht. Am Ende lagen sich Spieler, Trainer und Zuschauer in den Armen und feierten den hochverdienten Sieg.

Damit gelang es den Baskets im dritten Anlauf nach 2018 und 2019 die Erstplatzierten der Gruppe Süd aus dem Wettbewerb zu werfen. Als eine der acht besten Mannschaften Deutschlands spielen sie nun in zwei Wochen bei den Dragons Rhöndorf, bevor sie am 29.3. Heimrecht haben.

Gespielt haben: Paula Süßmann (17, 10 Rebounds), Lena-Susann Jatsch (9, 1 Dreier), Emma Veysset (8, 5 Rb.), Lucy Voss (8, 8 Rb.), Louisa Groth (5, 4 Rb.), Saskia Stegbauer (4, 2 Rb.), Svenja Kemper (2, 4 Rb.), Marlen Weber (1, 1 Rb.), Hannah Bailly (1 Rb.), Svea Rehders (2 Rb.), Frances Strössenreuther, Julia Weiland, gecoacht von Rolf Weidemann und Valerie Soulier.