DJK Bamberg – Rhein-Main Baskets  79:57 (22:17, 17:15; 21:15, 19:10)

 

In Bamberg starteten die Rhein-Main Baskets am Samstag mit 0:4. Doch es folgte schnell das 4:4. Knapp ging es weiter bis zum 10:13 für die Baskets. Doch als die Gastgeberinnen durch Da Jonee Hale per Dreier auf 15:13 drehten, mußte Coach Thorsten Schulz schon die erste Auszeit nehmen. Inzwischen zeigten sich die Bamberger beim Rebound deutlich besser, bekamen mehr zweite Wurfchancen und nutzten diese. So setzten sie sich auf 22:17 ab.

Im 2. Viertel waren die Gegner nicht zu bremsen, erhöhten schnell auf 28:19. Moni Wotzlaw verkürzte per Dreier auf 28:22 und Anja Stupar legte auf 28:24 nach (14. Minute). Dieser 4-Punkte-Abstand hielt eine Weile, doch richtig aufholen konnten die Baskets zu keiner Zeit mehr. Als dann zum Ende des 2. Viertels erneut ein Bruch ins Baskets-Spiel kam, zogen die Bambergerinnen bis zur Halbzeitpause auf 39:32 davon.

Nach dem Seitenwechsel gab es immer wieder ein Aufbäumen der Rhein-Main Baskets. Sie verkürzten schnell auf 39:35. Doch näher konnten sie auch jetzt nicht aufschließen, was auch immer sie versuchten, Bamberg stabilisierte seine Führung über 49:41 auf 54:41 (26.). Immer wieder die Amerikanerin Da Jonee Hale und jetzt auch noch die zweite Amerikanerin Victoria Waldner zeigten ihre Präsenz. Sie beherrschten die Körbe, hatten am Ende beide reichlich gescort und Rebounds gesammelt. Und so brachten sie ihr Team auf 60:47 nach vorn.

Das letzte Viertel begann mit dem zweiten Dreier von Julia Förner. Es war der sechste Distanztreffer für Bamberg. Die Dreierquote der Baskets hingegen ist eine ihrer Schwächen. In der 33. Minute lagen sie schon mit 67:47 zurück. Da war alles klar. Über 78:53 (39.) machte Bamberg den deutlichen Sieg sicher. Dabei konnten sie sich vor allem auf ihre erfahrenen Spielerinnen, neben Hale und Waldner auch auf ihre beiden Serbinnen Branca Lukovic und Ivana Grbic verlassen.

Die Baskets bleiben weiterhin allein am Tabellenende. Nach einem spielfreien nächsten Wochenende erwarten sie am 17. Februar in Hofheim das Top-Team des USC Heidelberg.

Es spielten: Anja Stupar (17, 10 Rebounds), Kailey Edwards (15, 6 Reb., 2 Assists), Monika Wotzlaw (10, 2 Dreier, 2 Steals), Nelli Dietrich (7, 1 Dreier, 3 Ass., 2 Steals), Pia Dietrich (7, 1 Dreier, 5 Reb., 2 Ass.), Sari Cornelius (1), Jasmin Weyell (5 Reb.), Hannah Schick (4 Reb.), Jule Seegräber (3 Reb.).