Am vergangenen Sonntag musste die U17 Bundesliga der Rhein-Main Baskets den Gästen aus Ludwigsburg mit 58:62 geschlagen geben.

Anders als noch in der Vorwoche startete die hessisch-rheinlandpfälzische Spielgemeinschaft mit hoher Intensität in die Partie. Trotz engagierter Defense gelang es jedoch nicht, die Gäste ohne Foul zu stoppen oder zweite Wurfchancen zu verhindern. Offensiv konnten die Rhein-Main Spielerinnen aber immer wieder kontern, so dass sich das erste Viertel am Ende mit 15:18 ausgeglichen gestaltete. Auch im zweiten Viertel sammelte Ludwigsburg weiter fleißig Offensiverebounds ein, konnte aber nicht verhindern, dass die Gastgeber endlich ihren Spielrhythmus fanden. Die Truppe um die Trainerinnen Qureshi, Schwaab und Rhein kam gar auf einen Punkt ran (35:36, 20.Min), musste aber wegen schlechter Reboundarbeit mit dem Pausensignal noch einen Korberfolg der Gäste hinnehmen, so dass es mit 35:38 zur Kabinenansprache ging.

Die Worte des Trainertrios schienen bei den Spielerinnen angekommen, denn diese starteten trotz umgestellter Defense auf Seiten der Gäste mit einem 8-0 Lauf in den zweiten Spielabschnitt (43:38, 24.Min). Danach schien allerdings die Angriffslust wie verpufft und defensiv wurde durch Unaufmerksamkeiten dem Gegner Punkte geschenkt. Auch eine Auszeit konnte den 9-0 Konterlauf der Gäste nicht stoppen (47:43, 28.Min), so dass die Rhein-Main Girls mit vier Punkten Rückstand in die letzten Spielminuten gingen (45:49). Defensiv wehrte sich die Heimmannschaft zwar mit allen Mitteln, fand gegen die sicher stehende Defense der Baden-Württemberger aber keine Lösung. Zwar kamen die Gastgeber per Einzelaktionen Mitte des Viertels zum Ausgleich (55:55, 36.Min), schenkte aber Ludwigsburg immer wieder Punkte von der Freiwurflinie und musste nach 40 harten Minuten mit 58:62 die Dritte Niederlage der Hinrunde hinnehmen.

„An Kampfgeist hat es heute nicht gefehlt, aber wir haben einfach zu viele einfache Fehler gemacht. Viele Turnover wären vermeidbar gewesen, und im letzten Viertel hat uns offensiv die Kreativität gefehlt, gegen die Zonendefense zu scoren. Und die wenigen Chancen, die wir hatten, haben wir leichtfertig liegen lassen“, resümiert die Trainerin. „Natürlich sind wir jetzt in der Tabelle nicht dort, wo wir gerne wären, aber Jammern hilft jetzt nicht. Wir lernen aus den Fehlern und müssen jetzt versuchen, in der Rückrunde mehr Spiele zu gewinnen – so einfach ist das.“ Nächsten Sonntag empfangen die Rhein-Main Baskets die Gäste aus Freiburg, Tipp-Off ist um 10Uhr in der Brühlwiesenhalle Hofheim.