USC Freiburg 2 – Rhein-Main Baskets 61:69 (23:24, 9:17; 12:14;17:14)


Das Spiel begann etwas ungewöhnlich. Die Gäste aus Südhessen trafen
in den ersten drei Minuten nichts, aber die Gastgeberinnen umso besser.
Und schnell führten sie mit 8:0, ehe Mailien Rolf nach einem Move zum
Korb der erste Baskets-Korb gelang. Und dann zeigte Louisa Groth erstmals, was sie neben guter Defense auch noch kann. Sie verwandelte drei Dreier binnen drei Minuten, verkürzte auf 13:5 und auf 15:8 und auf 17:11. Damit hatte sie bewiesen, dass es bei den Baskets nicht allein auf Svenja Greunke ankommt. Am Ende war Louisa mit 19 Punkten und 5 Dreiern Top-Scorerin, und das in 26 Spielminuten. Nach dem dritten Dreier von Louisa Groth brauchten die verblüfften Gastgeberinnen erst mal eine Auszeit, um zu beraten, wie sie dieses Rhein-Main-Spiel kontern konnten. Doch auch Svenja Greunke traf schnell einen Dreier zum 21:16. Die Wende leiteten dann noch im ersten Viertel Marie Kleinert zum 21:18 und Akosua Ahmed zum 23:21 nach Assist von Svenja Greunke sowie Mailien Rolf mit ihrem Dreipunkttreffer zum 23:24 vor.

Nach diesem furiosen ersten Viertel lief das Spiel bis zum 28:28 ausgeglichen. Doch es wurde deutlich, dass die Baskets vor allem mit ihrer hervorragenden Defense die Oberhand gewannen. Und in der 16.Minute begannen sie einen kleinen Zwischenspurt, führten erstmals mit fünf Punkte (29:34) nach Louisa Groth ́s viertem Dreier auf Assist von Jule Seegräber. Und Louisa Groth war es, die mit ihrem Assist Monika Wotzlaw den Ball zum Dreier und zum Zwischenstand von 32:37 vorlegte. Anna Mihaleszko verwandelte zum 32:39 und Jule Seegräber zum 32:41. Mit diesem Halbzeitvorsprung war der Schreck der ersten Minuten erstmal vorbei. Die hohe Zahl an Ballverlusten der Gastgeber verriet, dass die Baskets zwar nicht jeden Wurf verwandeln, dass sie aber auch nach schwierigem Start noch immer gut verteidigen können. Saymon Engler hatte seinem Team in der Halbzeitpause klar gemacht, dass nur eine gute Defense gewinnen kann, auch wenn die Gegner mal außergewöhnlich gut treffen. Und so verlief das 3. Viertel zwar ausgeglichen, aber stets mit etwas Vorsprung der Baskets aus Langen/Hofheim. Und in der Offense waren es jetzt erneut Louisa Groth und Jule Seegräber mit einem Dreier, die die Baskets mit 44:55 ins letzte Viertel brachten. So konnten die Baskets jedenfalls auch mal Svenja Greunke ein paar Pausen-Minuten verschaffen, die sie nach aufopferndem Spiel in der 1.Halbzeit verdient hatte. Nach dem 52:58 mußte die Kapitänin jedoch wieder helfen, und das tat sie diesmal vor allem durch ihre Spielleitung. Zum 53:63 erhöhte sie in der 35. Minute nach einem Offensiv-Rebound und hatte sich damit erneut eine Pause verdient. „Unsere ́Rookies ́waren einfach richtig gut drauf heute; da konnten wir Svenja mehr Pausen geben,“ kommentierte Headcoach Saymon Engler sein Coaching in den letzten Minuten. Auch wenn die Gastgeber zu keiner Minute nachließen und kämpften, konnte der verdiente 61:69-Sieg gesichert werden. Einen weiteren Anteil daran hatte mit ihrem fünften erfolgreichen Dreipunktwurf an diesem Tage 32 Sekunden vor dem Schlußpfiff noch einmal Louisa Groth zum 59:69.


Mit diesem 11. Punktspiel-Sieg ohne Unterbrechung haben sich die Baskets nicht nur den 2. Tabellenplatz erhalten. Sie haben auch gezeigt, dass konsequente Nachwuchs-Förderung auch zum Erfolg führen kann.


Das nächste Heimspiel findet am 19. Februar (15 Uhr) in Hofheim gegen
BSG Ludwigsburg statt.


Es spielten für die Rhein-Main Baskets: Svenja Greunke (12, 1 Dreier,
11 Rebounds, 10 Assists, 4 Steals und 3 Blocks), Jule Seegräber (12, 2
Dreier, 2 Reb., 4 Assists), Mailien Rolf (10, 1 Dreier, 5 Reb., 2 Ass.),
Louisa Groth (19, 5 Dreier, 2 Steals), Monika Wotzlaw (8, 2 Dreier, 2
Reb., 4 Steals), Anna Mihaleszko (2, 2 Steals), Marie Kleinert (2, 2 Reb.,
4 Steals), Akosua Ahmed (2, 2 Reb.) Marlen Weber (2), Emma Torney
und Monika Crnjac.