Ihre RMB-Laufbahn war bemerkenswert. Sie begann in ihrem Heimatverein TV Hofheim. Dort lernte sie das Basketballspiel, spielte jahrelang in der Hofheimer Jugend und schon früh auch für den TV Hofheim in der Regionalliga. Trainiert wurde sie zusätzlich seit vielen Jahren im Teilzeit-Internat Hofheim.

Sie begann auch bei den Rhein-Main-Baskets schon früh in der weiblichen Nachwuchs Bundesliga (WNBL). 2017, im Alter von 15 Jahren, wurde ich in den Kader der U18 WNBL aufgenommen. Nach vorsichtigem Herantesten sammelte sie viel Spielerfahrung und lernte, sich im Spiel stärker durchzusetzen. In den folgenden Jahren erlebte sie das Training anspruchsvoller, und das WNBL-Team trainierte ambitionierter. So erkämpften sie den Einzug in die Play-Offs 2019/20. Das war zugleich Saskia‘s letzte Saison in der WNBL.

Und dank der guten Zusammenarbeit von TV Hofheim und TV Langen wurde sie ab Saison 2018/19 bereits ins Team-Training der RMB-Bundesliga-Damen integriert. In Testspielen konnte sie erste Erfahrungen auf dem höheren Niveau sammeln. So lernte sie schnell, dass es im Leistungssport nicht alleine um physische Leistungsfähigkeit geht, sondern mentale Stärke und mentales Training genauso wichtig sind. Durch die Unterstützung des RMB-Bundesliga-Trainers Thorsten Schulz konnte sie sich vielseitig weiter entwickeln.

Und so beschreibt Saskia ihre weitere Entwicklung: „Ich befand mich vollkommen eingespannt im Training und Spielen. Dabei ging mir ein Gedanke nie aus dem Kopf: Der Traum eines Tages ein Stipendium in den USA zu erlangen. Meine Familie kommt zum Teil aus den USA, weshalb ich diesen Traum verfolge, seitdem ich ganz klein war. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich in meiner Basketball-Karriere alles erreicht, was ich mir vorgenommen hatte. Ich wurde zu diversen Lehrgängen vom DBB eingeladen, ich habe ein Turnier im deutschen National-Kader gespielt, mein Schulteam wurde deutscher Meister bei „Jugend trainiert für Olympia“ und ich war erfolgreich in der WNBL und der 2.DBBL.“ Im Sommer 2021 geht Saskia´s Traum in Erfüllung. Dann fliegt sie nach Chicago (USA) und wird für die Trinity International University spielen. Saskia ergänzt: „Ich bin sehr aufgeregt und gespannt, was mich dort erwarten wird. Ich erhoffe mir neue Spiel- und Trainingsweisen kennen zu lernen und mein Basketball Repertoire erweitern zu können.“

Und Saskia hat nicht vergessen, wem sie diese Erfüllung ihres Traumens auch verdankt: „Dabei möchte ich mich ganz herzlich bei all meinen Trainern und Teamkolleginnen bedanken, die mir so viel beigebracht und mit auf den Weg gegeben haben. Ohne die Hilfe und Unterstützung, die mir gegeben wurde, wäre ich nicht an diesem Punkt angelangt. Vielen Dank !“