Rhein-Main Baskets – Krofdorf Knights 49:57( 6:16,16:11,14:13,13:17 )

Mit einer bitteren Niederlage gegen eine erheblich ersatzgeschwächte Mannschaft aus Krofdorf starteten die Rhein-Main Baskets am Samstag in die Saison. Was sich schon im Pokal vor zehn Tagen andeutete, setzte sich fort. Wenig Impulse im Spielaufbau, Ladehemmungen im Angriff und eine absolute Reboundschwäche machten es den mit zunächst sieben Spielerinnen angetretenen Gästen, die nach kurzer Zeit aufgrund der Verletzung einer Spielerin nur noch zu sechst spielen mußten, leicht. Diese sechs Gäste spielten routiniert und vor allem Kate Aizsila und Erin Bratcher waren nicht zu stoppen.

Beide Teams brauchten bis zur 6. Minute (2:2), ehe überhaupt Körbe fielen. Bis dahin herrschten Fehlpässe und Fehlwürfe bei beiden Teams vor. Mit zwei Deriern setzte sich Krofdorf auf 4:11 ab und führte nach zehn Minuten  6:16. Und so lief das Spiel bis zum 12:21 an den Baskets vorbei. Dann gelangen Pia Dietrich und Monika Wotzlaw die ersten Körbe, verwandelte Tory Fisher ihre Freiwürfe und die Baskets verkürzten auf 22:25 (19.).

Nach dem Seitenwechsel kam Hoffnung auf, als vor allem Pia Dietrich sich ein Herz nahm und zwei Dreier verwandelte. Doch die kurze 34:33-Führung wurde schnell zunichte gemacht und die Gäste zogen wieder auf 34:40 davon. Vor allem die fehlenden Defense-Rebounds der Baskets, die Krofdorf bei mehreren Angriffen zu wiederholten Offensiv-Rebounds und Korbwürfen verhalfen, brachen den Baskets in dieser Phase das Genick.

Auch im letzten Viertel änderte sich das nicht mehr. Im Angriff zu harmlos und in der Defense nicht aufmerksam genug, konnten die Baskets die rund zehn Punkte Rückstand nicht mehr ausgleichen. Da halfen auch die beiden letzten Auszeiten von Headcoach Peter Kortmann nicht mehr. Er zeigte sich nach der Partie minutenlang völlig sprachlos, ehe er einräumte, dass dieses Team wohl die gezeigten Probleme nur schwer wird überwinden können. Dafür scheint ihm vor allem Tory Fisher nicht die Verstärkung unter den Körben, die das ansonsten eher kleine Team sich von ihr erwarten konnte.

Bis zum nächsten Spiel am 3. Oktober in Wasserburg und auch am 14. Oktober in Langen gegen Weiterstadt werden sich Team und Coach noch gehörig anstrengen müssen, um die Fehler zu analysieren und vor allem abzustellen.

Es spielten für RMB: Pia Dietrich (15, 3 Dreier, 6 Reb.), Nelli Dietrich (10,1 Dreier), Tory Fisher (9, 8 Reb.), Anja Stupar (7, 9 Reb.), Monika Wotzlaw (4), Jule Seebräber (2), Priscilla Waterloh (2), Alica Köhler, Nadine Ripper, Verena Wilmes, Jasmin Weyell, Sari Cornelius.