Die Präsidentin der Rhein-Main Baskets, Silke Dietrich, wurde zuerst informiert und sie hat Verständnis für den Schritt nach vorn, den Baskets-Headcoach Thorsten Schulz mit dem Wechsel zum USC Heidelberg macht. „Als Trainer und Coach in der 1. Bundesliga arbeiten zu können, ist immer eine besondere Herausforderung,“ erkennt Silke Dietrich an und wünscht Thorsten Schulz, mit dem die Baskets drei Jahre lang sehr gut zusammen gearbeitet haben, für diesen Schritt alles Gute.

Thorsten Schulz betont: „Ich habe sehr gern mit den Rhein-Main Baskets zusammen gearbeitet, habe immer Unterstützung für meine Arbeit und meine Ideen bekommen. Zugleich freue ich mich auf diese neue Herausforderung in meiner Heimat.“ Schulz ist in der Nähe von Heidelberg mit seiner Familie zuhause, ist regelmäßig nach Langen zu Training und Wettkämpfen gefahren. Jetzt kann er im nahen Umfeld seiner Heimat in der 1. Liga als Coach arbeiten. „Da konnte ich bei dem Angebot aus Heidelberg nicht nein sagen,“ erklärt er und findet dafür volles Verständnis bei den Rhein-Main Baskets.

Bis Juni wird er den Kader der Baskets noch trainieren, weitere junge Spielerinnen aus dem WNBL-Kader der Baskets integrieren und möglichst auch helfen, einen Nachfolger einzuarbeiten. „Wir sind auf der Suche,“ mehr läßt sich Baskets-Präsidentin Silke Dietrich nicht entlocken.

Thorsten Schulz war nicht nur Headcoach der Rhein-Main Baskets. Er war in Langen auch sportlicher Leiter des Basketball-Teilzeit-Internates. Der Vorsitzende des BTI Langen, Roland Zaschel, verabschiedet ihn nur ungern nach Heidelberg. „In dieser Eigenschaft hat er die leistungssportliche Betreuung von regelmäßig rund 40  jungen Talenten aus Langen und aus den umliegenden südhessischen Vereinen organisiert, gestaltet und zahlreiche neue Impulse gesetzt,“ dankt ihm Roland Zaschel.